KLU Talks Business mit Dominik Schindler, Hellmann Worldwide Logistics
Auf die Leader von morgen zählen: Mit dem Start des neuen Masterprogramms Business Analytics & Data Science (BADS) vertiefen Hellmann Worldwide Logistics und die KLU ihre Partnerschaft. Dominik Schindler, Head of Innovation, erläutert, warum Data Science für die Logistik unverzichtbar ist und weshalb die Förderung eines KLU-Studierenden ein logischer Schritt in die digitale Zukunft ist.

12000 Mitarbeitende in 60 Ländern der Welt – was bedeutet Innovation, wenn man schon zu den Großen gehört?
Dominik Schindler: Am Ende geht es darum, ein Unternehmen mit über 150 Jahren Geschichte zukunftsfähig zu halten. Wir müssen uns kontinuierlich hinterfragen: Was können wir besser machen, wie können wir es besser machen und wo setzen wir auf externe Partner? Wir verbinden unser internationales Netzwerk und unsere Logistikkompetenz mit der Innovationskraft neuer Anbieter. Dazu gehören interne Projekte im Bereich KI und Data Science, aber auch Partnerschaften, in denen wir Lösungen gemeinsam entwickeln oder bei uns implementieren. Innovation verstehen wir als Ökosystem – weg vom Ego-System hin zum Eco-System. Die große Wirkung entsteht, wenn man unterschiedlichste Stakeholder zusammenbringt: Start-ups, Venture Capital, Unternehmen wie wir, akademische Institutionen oder auch den Digital Hub Logistics in Hamburg.
Sie fördern einen Studierenden im neuen BADS-Master der KLU. Warum passt das zu Hellmann?
Schindler: Der neue Master verbindet Data Science und Logistik – genau an dieser Schnittstelle sehen wir spannende Praxisfelder: zum Beispiel KI-gestützte Prognosen oder mehrsprachige Kommunikationstools für Fahrer und Disponenten, die wir bereits heute implementiert haben. Wir arbeiten schon lange gerne mit Hochschulen zusammen – von Auszubildenden über Abschlussarbeiten bis hin zu dualen Studiengängen. Beim Career Connect oder über den Digital Hub gab es schon Touchpoints mit der KLU. Der Studierende bringt sowohl Interesse an Data Science und KI als auch Erfahrungen aus der Mobilitäts- und Start-up-Welt mit. Für uns ist das eine sehr gute Kombination. Wir begleiten ihn während des Studiums eng – und freuen uns natürlich, wenn sich daraus auch später eine Zusammenarbeit ergibt.
Welche Kompetenzen brauchen junge Fach- und Führungskräfte, um Innovation in der Logistik voranzubringen?
Schindler: Jeder, der in diesem Bereich anfängt, braucht ein gewisses Grundverständnis für Technologien. Wer zudem in der Innovationsabteilung arbeitet, muss sich ständig mit neuen Technologien befassen, sie ausprobieren und hinterfragen. Dazu kommt die Fähigkeit, komplexe Fragestellungen zu strukturieren, sich Herausforderungen zu stellen und pragmatisch den nächsten Schritt zu gehen, auch wenn der letzte noch nicht klar ist. Ein Studium wie der BADS-Master vermittelt genau dieses Handwerkszeug: sich Probleme eigenständig zu erschließen, Lösungen zu entwickeln und das eigene Vorgehen immer wieder kritisch zu überprüfen.
Wenn Sie die KLU in drei Worten beschreiben würden?
Schindler: Hanseatisch. Pragmatisch. Innovativ.
Infokasten:
Hellmann zeigt, wie Unternehmen durch Hochschulkooperationen gezielt Talente fördern und Innovationen vorantreiben.
Die KLU bietet Unternehmen hierfür vielfältige Möglichkeiten zur strategischen Zusammenarbeit: Ob durch Gastvorträge, Case Studies, gemeinsame Forschung oder gezielte Talentförderung – eine Partnerschaft mit der KLU schafft echte Mehrwerte für Unternehmen, die Zukunft aktiv mitgestalten wollen.







