DisruptHR 2.0: Mensch im Mittelpunkt von HR

Zur zweiten Ausgabe von DisruptHR an der KLU am 11. Juni diskutierten knapp 100 Gäste die Zukunft von HR und Arbeit. Im Auditorium der KLU, dem Golden Egg, ging es erneut um neue Denkanstöße und aktuelle Trends. Fortsetzung folgt - am 12. November 2026, bei DisruptHR 3.0.

Audience members smile and applaud during DisruptHR 2 Hamburg, capturing the lively atmosphere of the event.

Die von Prof.  Dr.  Brooke Gazdag, Alycia Boyer (KLU Employer relations), und der KLU-Studentin Ksenia Ramaj gemeinsam organisierte Veranstaltung bot neun Speaker:innen eine Bühne. Darunter waren KLU-Professor:innen, erfahrene HR-Führungskräfte, CEOs sowie Vertreter:innen von Premiumpartnern wie CMA CGM. Gemeinsam beleuchteten sie Herausforderungen rund um Führung, Organisation, Wachstum und Beziehungen in und mit Unternehmen.

Kaffee, Timer und Inspiration

Die Gäste – darunter KLU-Studierende, -Forschende sowie Partner und Fachkräfte  starteten mit Kaffee, Crêpes und angeregten Gesprächen in den Tag. Die Themenspanne auf der Bühne war groß: von Führung auf dem Fußballplatz und der neurologischen Synchronität von kooperierenden Gruppen bis hin zu neuen Führungskompetenzen von Eltern. Die 5-minütigen Vorträge warteten mit praktischen Tipps und emotionalen Momenten auf, die in der anschließenden Networking-Session weiterdiskutiert wurden.

„ Viele dieser Ideen kennt man vielleicht schon. Aber erst wenn jemand einen darauf hinweist, wird einem wirklich bewusst, dass sie genau so gemacht werden sollte“, sagte Sonali Jadhav, Studentin an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Sie war auf Empfehlung eines Freundes gekommen, der bereits an der ersten Ausgabe teilgenommen hatte.

Gemeinsamer Nenner: Menschlichkeit 

Wie lässt sich Führung umsetzen? Wie geht man mit Transparenz um? Wie können Eltern am Arbeitsplatz unterstützt werden? Wie wird man zu einer oder einem kreativen Markenbotschafter:in für die eigene Organisation? Und wie lassen sich betriebliche Blockaden lösen? Dies waren nur einige der angesprochenen Fragen.

Trotz der Vielfalt der Ideen und Perspektiven zeichnete sich ein klares Fazit ab: Organisationen sollten Technologie nutzen, müssen dabei aber menschlich bleiben. Die Welt braucht mehr Verbindung, mehr Nähe und mehr Räume, die Kreativität und Wachstum ermöglichen. Unternehmen, die diese Bedürfnisse außer Acht lassen, müssen später die Konsequenzen tragen. Babette Lammerts, HR Director Benelux bei CMA CGM, während der Networking-Session: „Trefft Entscheidungen. Tut es! Kümmert euch um die Umwelt. Wir können Großes erreichen, KI ist hierbei nur ein Werkzeug.“

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