KLU Alumnus Joep Janssen: Innovationstreiber in der Luftfrachtlogistik
KLU-Absolvent Joep Janssen (MSc Global Logistics, 2017) gestaltet als Global Airfreight Business Process Manager bei Hellmann Worldwide Logistics die Zukunft der Luftfracht. Von der Integration neuer Tarifmanagementsysteme bis hin zum Einsatz von agentenbasierter KI zur Steigerung der Produktivität konzentriert sich Joep in seiner Arbeit auf die Förderung globaler Prozessverbesserungen, die messbare Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen haben.
Er ist der KLU dankbar dafür, dass sie ihm sowohl die analytische Denkweise als auch die interkulturellen Fähigkeiten vermittelt hat, die in seinem Bereich unerlässlich sind. „Während meiner Zeit an der KLU habe ich zum ersten Mal eng mit Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen zusammengearbeitet“, erinnert er sich. „Dadurch habe ich gelernt, unterschiedliche Standpunkte zu verstehen, effektiv zu kommunizieren und effizient zusammenzuarbeiten.“ Heute hilft ihm dieselbe Denkweise dabei, globale Projekte zu leiten und datengesteuerte Innovationen in einer der dynamischsten Branchen der Welt voranzutreiben.

Name: Joep Janssen
Position, Unternehmen: Global Airfreight Business Process Manager, Hellmann Worldwide Logistics
Abschluss: MSc Global Logistics, 2017
Das Beste an meinem Studienprogramm:
Die Studienleistungen an der KLU haben mir zwar eine solide akademische Grundlage vermittelt und mir Türen in meinem Berufsleben geöffnet, aber der wertvollste Aspekt meines Studiums – und etwas, worauf ich noch heute täglich zurückgreife – ist die Erfahrung, mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen zusammenzuarbeiten. Während meiner Zeit an der KLU kam ich zum ersten Mal mit so vielen verschiedenen Perspektiven und Denkweisen in Berührung. Es war von unschätzbarem Wert, zu lernen, mit kulturellen Nuancen umzugehen, meinen Kommunikationsstil anzupassen und in internationalen Teams Gemeinsamkeiten zu finden. Diese Erfahrungen haben nicht nur meine Fähigkeit verbessert, grenzüberschreitend effektiv zusammenzuarbeiten, sondern auch meine Herangehensweise an globale Herausforderungen geprägt, die nun von Empathie und Offenheit geprägt ist.
Das Beste an meinem Job:
Was mir an meiner Arbeit am besten gefällt: von Technologie getriebene, globale Prozessoptimierungen. So habe ich beispielsweise kürzlich bei der Integration einer neuen Datenbank für das Tarifmanagement mitgewirkt, die es unseren Pricing-Teams ermöglicht, wettbewerbsfähigere Tarife zu erstellen. Derzeit arbeite ich außerdem an einem Projekt, bei dem wir Agentic KI einsetzen, um die Produktivität zu steigern. Die Arbeit in diesem Umfang gibt mir die Möglichkeit, weltweit wirklich etwas zu bewegen.
Wenn es um Herausforderungen in der Luftfrachtbranche geht, stellt meiner Meinung nach die aktuelle Weltwirtschaftslage die größte Herausforderung dar. Sie zwingt uns zu kontinuierlicher Innovation und zur Entwicklung neuer Wege zur Effizienzsteigerung. Agentic KI wird eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen spielen und verändert bereits jetzt die Art und Weise, wie Luftfrachtlogistik betrieben wird.
Wie mir die KLU dabei geholfen hat:
Die KLU hat mich sowohl persönlich als auch beruflich unterstützt. Persönlich hat sie mich nach Hamburg gebracht, wo ich meine heutige Frau kennengelernt und viele Menschen getroffen habe, die zu engen Freunden geworden sind. Ihren Erfolg nach dem KLU-Studium zu sehen, war für mich eine ständige Motivation.
Beruflich hat mir das Programm die Werkzeuge an die Hand gegeben, um komplexe Probleme zu strukturieren und praktische Lösungen zu finden. Durch die Erkenntnis, wie man große Herausforderungen in überschaubare Teile zerlegt, bin ich in der Lage, globale Projekte zu leiten, die unserem Unternehmen nachweisbare Produktivitätssteigerungen bringen. Rückblickend hat mir die KLU sowohl die Grundlage als auch die Netzwerke geboten, die meine Laufbahn bis heute prägen.
Wie ich eine „Operations-Mentalität“ in meinen Arbeitsalltag integriere:
Für mich bedeutet das Operations Mindset, analytisches Denken mit praktischer Umsetzung zu verbinden. In meiner derzeitigen Position wende ich täglich systematische und datengestützte Problemlösungsansätze an. Um effektive Entscheidungen zu treffen, verlassen wir uns auf Fakten und Analysen statt nur auf unser Bauchgefühl zu hören. Innerhalb meines Teams hilft uns diese Kultur datengestützter Diskussionen dabei, uns auf die Bereiche zu konzentrieren, die die größte messbare Wirkung haben, statt auf jene, die die lautesten Beschwerden erzielen. Darüber hinaus verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz bei der Lösungsfindung, um Engpässe an anderer Stelle im Prozess zu vermeiden. Diese Denkweise gewährleistet nicht nur Effizienz, sondern trägt zu skalierbaren und nachhaltigen Verbesserungen im gesamten Unternehmen bei.







