Entdeckungen, Nachhaltigkeit und Freundschaft bei der Internationalen Sommerschule der KLU
Drei Wochen lang begrüßte die KLU im Juni und Juli Studierende aus China, Kenia, Mexiko, Ruanda, Südafrika und Tansania zur diesjährigen „Summer Sustainability School“. Das Programm brachte angehende Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Ländern zusammen, um sich intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit, Management und globaler Zusammenarbeit auseinanderzusetzen.

Unter der Leitung von Prof. Johannes Meuer, und organisiert von Hamaidi Stulos vom International Office der KLU, begrüßte die Summer Sustainability School erneut eine vielfältige Gruppe von Studierenden mit einem gemeinsamen Ziel: eine bessere Welt zu schaffen. Die Teilnehmenden nahmen an mehr als 12 Vorlesungen teil, die von Doktoranden und Professoren der KLU gehalten wurden – zu Themen wie nachhaltiges Konsumverhalten, Non-Profit-Management oder Ökobilanzierung, ergänzt durch weitere Lernaktivitäten und Unternehmensbesichtigungen.
Die erste Woche begann mit Vorlesungen zu interkultureller Kompetenz und Krisenmanagement, gefolgt von einem Upcycling-Workshop, in dem Geldbörsen und Taschen hergestellt wurden. Die Studierenden hatten zudem die Gelegenheit, sich bei einer stadtweiten Schnitzeljagd kennenzulernen.
„Die Schnitzeljagd hat wirklich Spaß gemacht, weil wir mehr über Hamburg und viele interessante Fakten über die Stadt erfahren haben. Das hat uns sehr gut gefallen“, berichtet Elías Barranco Vargas, Student an der Universidad Panamericana in Mexiko.
Ein großes Highlight der Reise war der Besuch auf dem Gut Haidehof, wo die Studierenden mehr über nachhaltige Anbaumethoden erfuhren und Einblicke aus erster Hand in umweltbewusste Landwirtschaft gewannen. Die Studierenden konnten nicht nur beobachten, wie der Betrieb funktioniert, sondern erlebten auch einiges davon selbst, indem sie frische Kohlblätter probierten, durch einen Hühnerstall spazierten und anschließend ein Gericht mit frisch geerntetem Gemüse genossen. Außerdem setzten sich die Teilnehmenden mit der Arbeit von Greenpeace auseinander und hatten die Gelegenheit, deren Ausstellung in Hamburg zu besuchen.
Lernen im Klassenzimmer und darüber hinaus
Die Summer Sustainability School verbindet Vorlesungen zu zentralen Themen der Branche mit Exkursionen und praxisnahen Erfahrungen. In der zweiten Woche unternahmen die Studierenden einen Ausflug nach Lüneburg, um die ooniyo GmbH, eine Agentur für Branding und Design, zu besuchen. Außerdem hatten sie die Möglichkeit, in mehreren Unterrichtsstunden die Grundlagen der deutschen Sprache zu erlernen.
In der letzten Woche erhielten die Studierenden bei einem Besuch im Hamburger Hafen wertvolle Einblicke in einen der größten Logistikknotenpunkte Europas. Neben den Bildungsaktivitäten knüpften die Studierenden in ihrer Freizeit Kontakte, indem sie Hamburg auf eigene Faust erkundeten, die Fußball-WM verfolgten, am Jungfernstieg entspannten oder am Elbstrand spazieren gingen.
„Das Leben in Deutschland habe ich als offen, international und voller neuer Erfahrungen erlebt. Die KLU hat mich besonders mit ihrer einladenden Atmosphäre, der praxisnahen Lehre und ihrer starken internationalen Gemeinschaft beeindruckt. Es war für mich eine wertvolle und unvergessliche Erfahrung“, sagte Junyi (Julian) Huang, Student an der University of Nottingham Ningbo China (China).
Rückblick auf die Erfahrungen
Das Programm endete mit einem Abschiedsessen und einer Zertifikatsverleihung, bei der die Teilnehmenden auf die gemeinsamen Erlebnisse der vergangenen drei Wochen zurückblickten und Zeit mit ihren neuen Freund:innen verbrachten.
Die Summer Sustainability School hat einmal mehr den Wert des internationalen Austauschs unter Beweis gestellt, indem sie akademische Exzellenz mit kulturellen Erfahrungen und wertvollen Kontakten verband. Wir danken allen, die dieses Programm ermöglicht haben, und freuen uns darauf, die nächste Gruppe an der KLU willkommen zu heißen.
















