DAAD-Preis für Oleksandra Shvets
Oleksandra Shvets, B.Sc. in Business Administration, Jahrgang 2025, ist die diesjährige Gewinnerin des renommierten DAAD-Preises, der herausragende Leistungen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen würdigt und mit 1.000 Euro dotiert ist. Oleksandras Engagement als KLU-Student Ambassador und akademische Student*innen-Senatorin, ihre Mitarbeit in der studentischen Unternehmensberatung Advisupply sowie ihre Arbeit bei der Organisation von KLU Thinks Big und TEDx-Events machen sie zu einer würdigen Preisträgerin.

Der DAAD-Preis ehrt nicht nur akademische Leistungen, sondern auch soziales und interkulturelles Engagement an der KLU. Welche Aktivitäten und Projekte hast Du an der Universität übernommen?
Ich habe bei Advisupply mitgearbeitet, einer vollständig von Studierenden geführten KLU-Student:innenberatung, und war dort im Vorstand als Head of Workshops tätig. Außerdem war ich Mitglied des studentischen Clubs KLU Thinks Big, der sich von TED-Talks inspirieren ließ und Studierenden, Professor:innen und Mitarbeitenden eine Bühne bot, um ihre Ideen zu teilen. Aus dem Club entwickelte sich später das offiziell lizenzierte TEDx KLU Hamburg Event, das ich im Februar dieses Jahres mitorganisiert habe. Ich gehöre außerdem zum Gründungsteam von Young Founders Forge, dem ersten KLU-Student:innenclub mit Fokus auf Start-ups, Innovation und Unternehmergeist, der im Entrepreneurship and Innovation Hub der KLU angesiedelt ist. Darüber hinaus war ich Student Ambassador, habe die KLU bei Open Days und Schulbesuchen vertreten und war zwei Jahre lang studentische Vertreterin im Akademischen Senat.
Welche Aktivitäten hast Du als besonders bereichernd empfunden?
Ich habe die Open Days und die Schulbesuche sehr genossen, weil ich dabei mit potenziellen Studierenden über die Vorteile eines Studiums an der KLU sprechen konnte. Besonders lohnend fand ich auch die Organisation der KLU Thinks Big- und TEDx-Veranstaltungen. Ich erinnere mich, dass ich während meines Auslandssemesters an der University of Tennessee gemeinsam mit meinem Kommilitonen Paul Scharlau, der sein Auslandssemester in Vietnam verbrachte, die Planung des TEDx-Events übernahm – das war ziemlich stressig, auch am Tag der Veranstaltung. Aber am Ende hatten wir elf Speaker*innen – obwohl zwei der Redner*innen kurzfristig abgesagt hatten – und wir füllten den größten Hörsaal der Universität bis auf den letzten Platz. Das hatte es vorher noch nie gegeben.
Was ist für Dich das Besondere am Studium an der KLU?
Die KLU ist eine kleine Universität mit einer sehr engen Gemeinschaft. Alle sind sehr freundlich und hilfsbereit, und man lernt viele interessante Menschen kennen. Ich rate allen, die an der KLU anfangen, sich so viel wie möglich einzubringen. Es gibt viele großartige Möglichkeiten, Menschen aus aller Welt kennenzulernen – nicht nur Studierende, sondern auch Professor*innen. Ich denke oft darüber nach, welche Geschichten die Menschen um einen herum mitbringen. An der KLU kommt man leicht mit anderen ins Gespräch und knüpft Kontakte, die ein Leben lang halten können.
Was bedeutet es Dir, den DAAD-Preis zu erhalten?
Es ist zunächst einmal eine große Ehre. Ich helfe sehr gerne anderen Menschen, und dass dieses Engagement durch den Preis anerkannt wird, ist etwas ganz Besonderes. Ich kam mit einem Stipendium für Geflüchtete aus der Ukraine an die KLU und wollte der Universität etwas zurückgeben.
Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?
Ich absolviere derzeit meinen Master in Global Logistics and Supply Chain Management an der KLU und arbeite parallel bei Hapag-Lloyd in der Reefer-Strategieabteilung, was mir viel Freude bereitet. Ich finde Logistik sehr spannend und möchte gern in diesem Bereich bleiben – vielleicht auch in der Beratung, da mir die Arbeit bei Advisupply sehr gefallen hat. Auf jeden Fall möchte ich in Hamburg bleiben: Die Stadt ist wunderschön und ein hervorragender Standort, wenn man in der Logistik arbeiten möchte.







