Deutschland holt den Feldhockey-Weltmeistertitel – mit der KLU im Team
Deutschland ist erneut Weltmeister. Die deutsche Feldhockey-Herren-Nationalmannschaft verteidigte am 30. August 2026 erfolgreich ihren FIH-Weltmeistertitel bei den Herren, nachdem sie im Finale im belgischen Wavre einen hart umkämpften 1:0-Sieg gegen Spanien errungen hatte. Die KLU war mit zwei Sportlern in der Nationalmannschaft vertreten: dem KLU-Absolventen Benedikt „Bene“ Schwarzhaupt (Bachelor Business Administration, Abschlussjahrgang 2022) und dem KLU-Studenten Justus Weigand, der den Master International Management absolviert. Für Weigand, der bereits 2023 zum Weltmeisterteam gehörte, ist dies der zweite Weltmeistertitel.

Ein harter Weg zum Titel
Deutschland ging als Titelverteidiger in das Turnier und legte einen starken Start hin: Zunächst besiegte die Mannschaft Malaysia mit 5:1 und Gastgeber Belgien mit 1:0, bevor ein später Ausgleichstreffer der Franzosen zu einem 1:1-Unentschieden führte. In der zweiten Runde gab es bereits eine Vorschau auf das mögliche Finale, als Spanien Deutschland eine 2:1-Niederlage bescherte. Die Mannschaft reagierte darauf mit einer Aufholjagd und besiegte Australien mit 4:2, wodurch sie sich einen Platz im Halbfinale sicherte.

Dort traf Deutschland in einem hart umkämpften Spiel auf Argentinien. Justus Weigand erzielte in der 33. Minute den Führungstreffer und trug später maßgeblich zum Siegtreffer beim 2:1-Erfolg bei, wofür er als Spieler des Spiels ausgezeichnet wurde. Im Finale gegen Spanien waren Torchancen rar, bis Michel Struthoff im dritten Viertel den Bann brach. Deutschland verteidigte die knappe 1:0-Führung bis zum Schlusspfiff und sicherte sich damit den vierten Weltmeistertitel der Herren. „Die letzten zehn Minuten kamen mir wie eine Stunde vor“, erklärte Weigand nach dem Spiel. Er beendete das Turnier mit vier Toren, während Schwarzhaupt in allen sieben Spielen der deutschen Mannschaft zum Einsatz kam. Beide trugen dazu bei, dass die Mannschaft den Sieg errang und Deutschland den Feldhockey-Titel für die nächsten Jahre verteidigte.
„Ich bin noch sehr sprachlos. Ich kann es überhaupt nicht realisieren, ich bin überglücklich. Zweimal nacheinander Weltmeister zu werden … Das hätte ich niemals zu träumen gewagt“, sagte Justus Weigand.
Exzellenz auf und neben dem Spielfeld fördern
Der WM-Erfolg ist ein weiteres Beispiel dafür, auf welchem Niveau die studentischen Sportler und Alumni der KLU antreten. Als Partneruniversität des Spitzensports unterstützt die KLU Spitzensportler dabei, anspruchsvolle sportliche Karrieren mit ihrer akademischen Entwicklung zu verbinden – durch Stipendien, individuelle Betreuung sowie flexible Studien- und Prüfungsregelungen. Dieser Ansatz spiegelt die studierendenzentrierten und praxisorientierten Werte der KLU wider: Er ermöglicht es dem Einzelnen, ehrgeizige Ziele zu verfolgen und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit, Verantwortung und Entscheidungsfähigkeit zu entwickeln, die über den Sport hinaus benötigt werden.










