Mathieu Bazaud ist ein französischer Ingenieur:in, der:die sich auf die Dekarbonisierung industrieller Wertschöpfungsketten und des globalen Wirtschaftssystems konzentriert. Mit einer Ausbildung in Energietechnik und internationalem Projektmanagement hat er:sie mehr als zehn Jahre an der Schnittstelle zwischen Technologie, Politik und Wirtschaft verbracht – dort arbeitete er:sie an Fernwärmeprojekten, der Entwicklung von Hubschraubern, der Optimierung von Lieferketten, EU-finanzierten Initiativen zur Kreislaufwirtschaft und zuletzt an regionalen Roadmaps zur Netto-Null-Bilanz. Im Jahr 2024 gründete er „The Carbon Compass“, eine unabhängige Plattform, die analysiert, wie klimatische Erfordernisse und sich wandelnde geopolitische Verhältnisse den Energiehandel sowie die Gestaltung globaler Wertschöpfungsketten und der Weltwirtschaft neu prägen.
An der KLU untersucht Mathieu in seiner PhD-Arbeit unter der Betreuung von Prof. Gordon Wilmsmeier und Prof. Hanno Friedrich im Rahmen des MSCA-DN-POTENT-Netzwerks das Thema „Standortgeografien für emissionsarme und emissionsfreie Kraftstoffe“ und entwickelt dabei Entscheidungshilfetools, die Hafenstandortfaktoren, Lieferketten für emissionsarme und emissionsfreie Kraftstoffe sowie globale Machtverschiebungen miteinander verknüpfen. Seine Leidenschaft gilt der Forschung, die Wissenschaft, Industrie und Politik miteinander verbindet.